Wie wir arbeiten

Die Arbeit im Internationalen Weimarer Sommercampus beruht auf drei Bausteinen:

1. Seminare / Workshops Erschließungs- und Vertiefungsphase

Passend zu den aufeinander aufbauenden Themen werden ausgewählte Lernorte wie Archive, Museen und Dichterhäuser, historische und aktuelle Medien (z.B. Texte, Archivalien, museale Artefakte, Film) und die unterschiedlichen Zugänge der Teilnehmenden in Zusammenhang gebracht. Diese Einheiten werden nach Sprachkenntnissen und ggf. Vorwissen differenziert. Die Organisationsform wird weitgehend durch die Seminarleitung vorgegeben.

2. Projekte der Teilnehmenden Produktionsphase

Hier steht die Arbeit an eigenen Produkten im Vordergrund. Sie haben die Möglichkeit, mit Unterstützung der Seminarleitung das Thema in kleineren Gruppen (kollaborativ) unter Nutzung unterschiedlicher Medien und Formen zu reflektieren und zu vertiefen (z.B. Essay, Tagebuch, Bild, Sound). Die Ergebnisse werden am Ende der Veranstaltung präsentiert und ggf. im Rahmen der Dokumentation des Internationalen Sommercampus veröffentlicht. Die Organisationsform ist offener und stärker durch die Teilnehmenden bestimmt.

3. Exkursionen Kontextualisierung und Ergänzung

Im Rahmen von Exkursionen werden weitere relevante Lernorte und Aspekte des Themas erschlossen und Bezüge zur Landschaft, Geschichte und Kultur der Region hergestellt.

Die Arbeitsweise innerhalb dieser Angebote orientiert sich weitgehend an kollaborativen, diskursiven, entdeckenden und reflektierenden pädagogischen Ansätzen und dem dazugehörigen methodischen Spektrum interkultureller Bildung.

Neben diesen inhaltlichen Bausteinen gibt es vor allem an den Abenden ein Kultur- und Freizeitangebot, das auch die in der zweiten Augusthälfte stattfindenden kulturellen Ereignisse in der Region (Kunstfest Weimar, Kulturarena Jena u.a.) einbezieht.